Das Internet stellt auch Juristen vor ganz neue Herausforderungen. Drei Anwälte mit den Fachgebieten IT-Recht, Medienrecht und Arbeitsrecht haben sich für den ARD-Ratgeber Recht zusammengefunden, um die spannendsten Internetfälle aus Geschäfts- und Arbeitswelt sowie private und öffentliche Probleme mit dem Internet zur Diskussion zu stellen. Marjolijn Lammers musste vor drei Jahren bereits 7.000 Euro Strafe wegen illegalen Filesharings bezahlen. Ihre Kinder hatten damals eine große Zahl von Musiktiteln in Tauschbörsen im Internet zur Verfügung gestellt. Die Mutter wurde dafür vom Hamburger Rechtsanwalt Clemens Rasch abgemahnt und zahlte schließlich. Jetzt bekam sie wieder Post von dem Hamburger Anwalt. Es sei zu einem Wiederholungsfall gekommen: Wieder sei von ihrem Internetanschluss aus illegal Musik in Tauschbörsen gelangt. Damals hatte die Marjolijn Lammers aber eine Unterlassungserklärung unterschrieben. Das ist bei solchen Abmahnungen üblich. In der Unterlassungserklärung versichert der Unterzeichner, den Rechtsverstoß nicht wieder zu begehen und, sollte es doch zu einem Wiederholungsfall kommen, eine Vertragsstrafe zu zahlen. Und das kann teuer werden. Im vorliegenden Fall hatte die Mutter für jeden Wiederholungsfall 5.000 Euro Strafe akzeptiert. Das summierte sich jetzt für sie bei neun Musiktiteln auf 45.000 Euro. Nach Ansicht unserer Internetanwälte sind Wiederholungsfälle bei erfolgreich abgemahntem Filesharing äußerst selten und ungewöhnlich. Gerade in einem

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Comments

Werniman0606 says:

Das Schuldanerkenntnis ist ja nicht mal das Schlimme..viel schlimmer ist es,daß in dem Wisch auch die Selbstverpflichtung zur Zahlung der Abmahnsumme drinsteckt.

JmdmitHirn says:

45000 €?!?!?HALLLLLLO?? EIN FÜNF MINUTEN SONG IST 0.5CENT WERT?!

CrazyCircles1 says:

Wenn man ausreichenden Internetschutz vor Eingriffen von unbekannten Dritten hat. Und man kann beweisen, dass man selbst nicht der täter ist sind solche abmahnung nichtig da man rein Rechtlich nix falsch gemacht hat.

sirolatius says:

Die brauchen Geld……… Anschaffen ist den Rechtsanwälten anscheinend zu aufwendig! *lol*

ScriptingJunk says:

nein, aber der internetprovider, der dich an rasch verkauft, wenn sie ihm nen arsch voll geld dafür zahlen. und da kommen die 1200€ „schadensersetz“ her.

ScriptingJunk says:

ich hab die rasch auch am hals. soll 1,200€ für den download eines musikalbums via torrent bezahlen! und das unterlassungsformular das die mir vorgefertigt haben mal so schön mit einer schuldbekenntnis verziert, sonst gehts noch!?

rupert trepur says:

2:57 Bushido mahnt persönlich ab! Der kriegt den Hals auch nicht voll genug, oder?

stycal says:

soll zahlen! Aber nicht unter Umständen existenzbedrohende, astronomische Summen! So ein Schwachsinn kann es nur in Deutschland geben!

stycal says:

Das löst aber nicht diese Abmahnwahnabzocke! Uferlose Forderungen – ich glaub es einfach nicht! In Hamburg kostet ein „Downloadverstoß“ 15 Euro! Das gehört auf Bundesebene! Die Anwälte tun nicht viel für diese immensen und aus meiner Sicht verfassungswidrigen Forderungen! Wo wird das in diesem Land noch hinführen – werde ich demnächst erschossen, wenn ich bei ROT über die Ampel gehe??? Um es noch einmal deutlich zu machen: Wer illegal runterlädt (tauscht, also wieder mit hochlädt)

RonTaboga says:

Mein Gott einfach One Klick Hoster benutzer und gut is. Immer diese Pappnasen die diese scheiss Tauschbörsen benutzen.

dtzdkfigogdklftzd448 says:

PC hat keine IP, oder?

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