Befinden Sie darüber ob das in diesem Video dargestellte Szenario ein öffentliches Anbieten darstellt oder nicht.

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Comments

HighDenzity says:

Urheberrechtsverletzung z.B. „Heise Online“; Siehe Az. I ZR 191/08 Bundesgerichtshof 😉

cu HD

dasNutellasuchti says:

hab ja auch nie behauptet, dass das dann auch der wahrheit entspricht 😀
nene, stimmt schon der kommentar war dumm ;D

Thehurtme1992 says:

du glaubst auch an Das Märchen vom Link-Urteil
Stille Post“ in Reinkultur. Aber wie immer bei jedem Märchen: auch in diesem steckt ein Körnchen Wahrheit. Nur hat dieses nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun.

Thehurtme1992 says:

Es gibt sowas wie Das Paperboy-Urteil und Das Türöffner-Urteil

Thehurtme1992 says:

18.11.2000
Das „Türöffner-Urteil“: Das Landgericht Frankenthal spricht den angeklagten Betreiber eines Link-Portals von dem Vorwurf frei, urheberrechtlich geschütztes Material verbreitet zu haben, welches dieser nicht selbst anbot, sondern auf das nur mittels Hyperlinks verwiesen wurde.

Thehurtme1992 says:

Landgericht Frankenthal (Pfalz) „Keine Haftung für Links“ (Aktenzeichen 6 O 293/00)

Thehurtme1992 says:

Landgericht Frankenthal (Pfalz) „Keine Haftung für Links“ (Aktenzeichen 6 O 293/00)

Thehurtme1992 says:

Bestenfalls also ist der Disclaimer wirkungslos und damit überflüssig. Schlimmstenfalls ist er ein Indiz für vorhandenes Unrechtsbewußtsein. Denn die Existenz eines Disclaimers zeigt, daß sich der Website-Betreiber offenbar der Möglichkeit bewußt war, daß Links auf strafrechtlich relevante Inhalte verweisen könnten. — Im übrigen wurde das Urteil niemals rechtskräftig, denn die Parteien haben sich schließlich in einem Vergleich geeinigt.

Thehurtme1992 says:

Im zitierten Urteil des LG Hamburg wird allerdings unmißverständlich festgestellt, daß die Anbringung eines derartigen Disclaimers gerade nicht ausreichend ist, um sich von fremden Inhalten zu distanzieren. 

Thehurtme1992 says:

in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte — ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzige Hypertextverknüpfung in eine unfassbare und grenzenlose Welt führen.

Thehurtme1992 says:

Einzig und allein externe Verknüpfungen können das Web zu einem weltweiten System machen. Das entscheidende Designelement wäre folgendes: Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden, das Web vollständig unabhängig voneinander zu nutzen, dann müsste sichergestellt sein, dass eine Person

Thehurtme1992 says:

Wenn die Menschen Angst davor haben, Links auf ihre Seiten zu setzen, geht diese wesentliche Eigenschaft des world wide web verloren. In seinem Buch »Der Web-Report« beschreibt Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, seine Vision, die ihn bereits im Jahre 1990 antrieb:

Thehurtme1992 says:

Das Gerede über die Haftung für Links zerstört den Geist des World Wide Web. Der Hauptbestandteil und Grundgedanke des Mediums World Wide Web ist seine schnelle Begehbarkeit durch Hyperlinks, die es ermöglicht, Websites und somit Inhalte und Informationen miteinander zu verknüpfen.

Thehurtme1992 says:

kino.to
Es haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Thehurtme1992 says:

kno.to
Es haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

magiMinoru says:

Wenn der Minderjährige auf seiner Seite keinen Haftungsausschluss hat also sich nicht für die Inhalte auf extern verlinktem Space der ihm nicht gehört entverantwortet, sieht es denk ich übel aus. Aber auch sonst will ich nicht sagen, der wäre fein raus.

dasNutellasuchti says:

Ich war mal bei nem Prozess dabei, wo es auch um so eine Sache ging. Der Angeklagte wurde für schuldig erklärt, da er sich nicht über die Inhalte der verlinkten Seiten informiert hatte. Hier ging es allerdings nicht um Musik, sondern um rechtsradikale Propaganda-Seiten.

dasNutellasuchti says:

kino.to weist allerdings darauf hin, dass die kompletten inhalte nicht von ihnen stammen.
„Kino.to does not provide any movies!…“

Thehurtme1992 says:

genau das habe ich auch gesagt
Fazit :Greift die Quelle direkt an und nicht was dazwischen ist.

zhupanie says:

Ich glaube es ist Legal die Website des Jungen sonst währe es ja auch verboten das ich zbs einen Link in einem msn chat verschicke wehre dann ja auch Illegal

Thehurtme1992 says:

kino.to verlinkt auch auf megavideo, also müsste der Rechteinhaber megavideo verklagen.
Um es genau zu sagen sie haben hier den Falschen erwischt, am nächsten Tag bietet kino.de es an(Links).
Fazit :Greift die Quelle direkt an und nicht was dazwischen ist.

nasoshnpgaede says:

Ein Distanzieren von den Links schützt nicht !
Das ist ein großer Irrtum.
Meist wirkt es sich auch noch negativ aus, da es so ausgelegt wird, dass du davon ausgehst dass da illegale Sachen sind.

Thehurtme1992 says:

er kann keine strafe bekommen, nur die verlinkte seite kann eine bekommen weil sie bietet es direkt an.
es ist genau wie beim kino.to

Thehurtme1992 says:

er kann keine strafe bekommen, nur die verlinkte seite kann eine bekommen weil sie bietet es direkt an.
es ist genau wie beim kino.to

bulamatadi01 says:

@Booone008

Das ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Automatisch haftet man schon mal für gar nichts. Und der besagte „Disclaimer“ aus der Internet-Märchenstunden bewirkt erst Recht, dass man sich einer Haftung aussetzt. Schuld und Haftung bedingen zudem nicht einander. Wenn man schuldig ist, ist man strafbar. Haften muss man für den Ersatz von Schäden, die man angerichtet hat. Dabei muss man nicht schuldig sein, sondern nur den Prozess verloren haben.

bulamatadi01 says:

Mal weg von dem „Minderjährigen“. Hin zu einer Webseite, Kino irgendwas, die auch unangefochten durch die Grauzone zu schlingern scheinen, nur zu verlinken und tatsächlich ja gar keine Uploads auf ihrer Seite zu haben, die sie zum streamen oder downloaden anbieten. Sie verlinken nur zu so genannten Hosts, die ihrerseits auf ihren Seiten (illegale) Uploads ermöglichen, auch Urheberrechtsverletzungen in Kauf nehmen, und diese mindestens als Stream anbieten. Sind die Kinoseitenbetreiber strafbar?

bulamatadi01 says:

Bei der Aufsichtspflicht geht es nämlich auch (und immer im gesamten Deutschen Recht) um die Zumutbarkeit einer Pflicht. Es ist wohl jedem Webseitenbetreiber zuzumuten, sich vor Verlinkung auf andere Webseiten sich deren Inhalt zu Gemüte zu führen und sie dann und wann auch mal zu überprüfen, ob die Inhalte sich nicht auf die eine oder andere Weise zu strafbaren Inhalten verändert haben. Einem Suchmaschinenbetreiber dagegen ist es unzumutbar, sämtliche gefundenen Webseiten zu überprüfen.

bulamatadi01 says:

Google macht, wie Sprecher richtig feststellte (im zweiten Gang) gerade nicht dasselbe. Google setzt nicht aktiv Links (und damit nicht schuldhaft!) auf seiner Seite, die auf die gesuchten oder gar angeforderten Seiten verlinken. Hier wäre allenfalls der Suchende bereits strafbar, falls die Googlesuche Teil der Tatbegehung ist, um bspw. gegen Urheberrechte schuldhaft verstoßen zu wollen. Telefonbücher enthalten möglicherweise Nummern von Bankräubern, das macht den Herausgeber nicht strafbar.

bulamatadi01 says:

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Spezialgesetze, die solche Tatbestände regeln. Die Rechtsprechung greift hier zurück auf allgemeine Gesetze wie BGB, Strafrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht und daraus entwickelte Rechtsgrundsätze. Mehr haben wir nicht. Und weiter wird grundsätzlich jeder Fall immer ganz gesondert untersucht werden, wie stets, ob und inwieweit daran etwas ist, was bereits zuvor schon mal geurteilt wurde. Falls nicht, gibt es ein neues Urteil. Sonst die alten.

bulamatadi01 says:

Und wegen der grundsätzlichen Strafbarkeit auch nur der der „Beihilfe“ von Straftaten, etwa zur Verbreitung rechtswidriger Inhalte oder der Beihilfe zur Begehung von Straftaten gegen die Rechte von Urhebern, hat dies auch nichts mit einer „Störerhaftung“ zu tun, denn die entstammt dem Zivilrecht. Das kann zunächst dahinstehen, ob der Bengel „Mitstörer“ ist. Er leistete auf jeden Fall Beihilfe, soweit man ihm Schuld nachweisen könnte. Aufsichtspflicht verletzt kann dann schon ausreichend sein.

bulamatadi01 says:

Soweit „Sprecher“ auf die 17 Jahre des Delinquenten abstellt und damit vielleicht auf die noch nicht vorhandene „unbeschränkte Geschäftsfähigkeit“ des Webseitenbetreibers abzielt oder dahin verleiten möchte 😉 : Er ist zwar nicht unbeschränkt Geschäftsfähig (noch nicht), aber er ist seit Vollendung seines 14. Lebensjahres strafmündig. Die zivilrechtliche Peitsche mag ihn noch nicht so hart treffen können, die strafrechtliche schon. Er haftet für sein Tun oder Unterlassen uneingeschränkt.

Thehurtme1992 says:

1.Solche webseiten zu betreiben ist nicht illegal.
2.Das anbieten ist illegal, aber er kann keine Strafe bekommen, weil die Seiten verlinkt sind. Also müssten die verlinkten Seiten eine Strafe bekommen.
3.Google ist nicht Schuld weil sie bieten nur verlinkung zu den Seiten an. Man könnte Google nur verklagen, wen Google direkt mp3s anbietet z.B googlemp3.de

bulamatadi01 says:

Sich per „Disclaimer“ vom Inhalt der angebotenen Webseiten ausdrücklich zu distanzieren liefert erst Recht den Nachweis dafür, dass der Webseitenbetreiber seiner Aufsichtspflicht gerade NICHT nachkommt. Fatal! Man kann sich nicht dadurch exkulpieren, wenn man strafbare Inhalte verbreiten hilft, dass man behauptet, man würde damit ja gar nichts zu tun haben wollen. Gelächter! Wie schlau soll dass denn sein? Ich zahle zwar mit Falschgeld, aber ich drucke es ja nicht selbst, oder wie?

bulamatadi01 says:

Jeder Webseitenbetreiber ist verantwortlich für den Inhalt der von ihm betriebenen Webseite. Er ist auch verantwortlich für die dort angebotenen Links. Er ist hinsichtlich solcher Links verantwortlich dafür, was über diese Links angeboten wird (von ihm). Ihm obliegt eine Aufsichtspflicht über auf seiner Webseite verlinkte Seiten. Wäre dem nicht so, könnte jeder straffrei bspw. verfassungswidrige, menschenfeindliche oder -verachtende Inhalte über seine Seite per Deeplinks straffrei verbreiten.

luckys1evin says:

@Booone008
Ein Disclaimer ist keine Allzweckabwehr gegen Strafverfolgung. Man kann nicht einfach auf rechtlich bedenkliche Inhalte verweisen und nachher behaupten man hätte doch einen Disclaimer und sei dadurch vor Haftbarmachung gefeit. Guter Artikel dazu: -> bit(.)ly/fshYAL

ottimania says:

kommt es da nicht auf den disclaim an?

wenn ich doch in meinem disclaim sage das ic nicht für externe inhalte hafte bin ich doch fein raus oder?

weil sonst würde wie in eurem beispiel doch auch google haften.

Freakshow01234 says:

Schuldig… Solang er net in impressum „blabla trotz sorgftiger prüfung blabla distanzieren wir uns usw..“

vogtlandlife says:

Auf fast jeder Seite findet man im Impressum, dass der Eigentümer der Website nicht für den Inhalt der verlinkten Seiten haftet.

goblenta says:

Rein aus meinem Bauchgefühl würde ich sagen, er hat sich nicht strafbar gemacht, wenn er bestimmte Bedingungen einhält beim posten von Links. Machen wir uns denn strafbar, wenn wir links bei Twitter oder Facebook posten? Selbst wenn Facebook in seinen Nutzungsbedingungen schreibt, dass sie sich von den Links auf ihrer Seite distanzieren, bleiben doch schlussendlich die, die das gepostet haben die „Täter“. Und macht sich denn Google auch strafbar für Links auf „Drittverlinkten-Seiten“?

TheFrogination says:

Wenn man bei Google eingibt „Google verklagen“, dann sollte Google schon bald in der Lage sein dein System auszuschalten mit der Meldung „Google kann man nicht verklagen, vielen Danke“ 😀

Boris Gonschorek says:

Obwohl der Sachverhalt knapp dargestellt wurde, bin ich der Ansicht, dass der Betreiber der Domain diese Links wohl gesetzt hat, um sie sich für die Domain zu eigen zu machen. Anders als bei Google, die nur suchen und Beispiele für gefundene Suchbegriffe aufzeigen, kam es hier wohl dem Betreiber der Domain gezielt auf den Inhalt der gelinkten Seiten an — google zeigt hingegen, was er findet, ohne auf den tatsächlichen Inhalt differenzierend einzugehen.

SemperVideo says:

Google hat eine deutsche Niederlassung. Die Google Deutschland GmbH. Die kann man verklagen. 🙂

Alexander Klimov says:

Er gibt nur an, wo die Dateien zu finden sind. Genau so könnte man sagen, dass ihr, SemperVideo angebt, wo zB Trojaner-Baukästen zu finden sind. Da könnte man euch gleich auch noch mit ins Boot holen — wegen Verbreitung von Hacker-SW. Was aber Unsinn wäre! Anzugeben, wo diverse Sachen zu finden sind ist nun wirklich kein Gesetzesbruch. (Redefreiheit) Der wirkliche Anbieter haftet, nicht der Verlinker.

Fabian Müller says:

Sofern er in Deutschland lebt und keinen Disclaimer hatte ist er des „Zugänglichmachens“ schuldig. Nach einem des OLG Hanover sind Websitenbetreiber für die von ihnen gesetzten Links verantwortlich.

Rogge Marcel says:

Das mit dem LG Hamburg ist ein weit verbreitetes Märchen. Gib mal bei Wikipedia „Disclaimer“ ein und lies den Abschnitt Websitedisclaimer – Rechtliche Bewertung.

Arminixnix says:

Das „verlinken“ oder sonstige Veröffentlichen des Verzeichnisses sollte doch unerheblich sein. Er kann ja genausogut den Link per mail oder als Hauswurfsendung im Hochhausviertel verteilen.
Wichtig ist doch nur, die Datei ist frei zugänglich und von jedermann herunterladbar und nicht passwortgeschützt o.ä. Damit wird sie im Internet angeboten.

Hase Carla says:

legal!!!!!

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